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Welcome Hotel Dorf Münsterland
Welcome Hotel Dorf Münsterland***s

Haidkamp 1 | 48739 Legden

T: +49 2566 208-0 | info.dml@welcome-hotels.com

Legden – hier können Sie was erleben!

Kennen Sie einen Ort an dem man mit Holzschuhen Golf spielt, Töttchen vergöttert, Wasserschlösser erradelt und unterwegs auf wilde Flamingos stößt? Nein? Dabei liegt er mitten in Deutschland, genauer gesagt: in Nordrhein-Westfalen. Kommen Sie mit ins schöne Münsterland und entdecken Sie Legden und Umgebung. 

Wenn Sie Blumen lieben, sind Sie im „Dahliendorf“ Legden goldrichtig: Alle drei Jahre am 3. Septembersonntag zieht der Dahlien-KinderBlumenkorso mit Motivwagen und Musikkapellen durchs Dorf – der nächste Umzug findet 2017 statt. Wem das zu lange dauert, der folgt im Spätsommer am besten dem Oberlauf der Dinkel hinaus aus dem kleinen Ort und stößt schon bald auf duftende Dahlienfelder, die in den schönsten Rot-, Gelb-, Orange- und Pinktönen leuchten.

Das beschauliche Kleinod Legden mit gerade mal 6.800 Einwohnern liegt zwischen Enschede und Münster im westlichen Münsterland, unweit der Grenze zu den Niederlanden. Legden selbst – die Einheimischen sprechen es „Lechten“ aus – scheint wie aus der Zeit gefallen: Würden hier keine Autos fahren, Menschen mit Plastiktüten über die Straße laufen und mit Handys telefonieren, man könnte sich in der Zeit zurückversetzt wähnen. Schließlich ist hier alles, aber auch wirklich alles im wunderbar pittoresken Fachwerkstil erbaut.

Da der Ort überschaubar ist, lässt er sich bestens zu Fuß erkunden. Wir starten zentral an der romanischen Pfarrkirche „St. Brigida“. Einen Blick lohnt das Wurzel-Jesse-Fenster im Kircheninneren. Es ist das wohl älteste noch erhaltene Buntglasbrandfenster des norddeutschen Raums und zeigt den Stammbaum Jesu. Wieder draußen, sind es nur wenige Schritte in den angrenzenden historischen Ortskern „Busshook“. Hier erwarten den Besucher prachtvolle, gut erhaltene Bürger- und Patrizierhäuser, wie die Häuser Wessling, Geisthövel oder das Haus von Hülst. Weiter geht’s über die „Katzenköppe“, das denkmalgeschützte historische Kopfsteinpflaster zum „Hahnenhook“ – Vorsicht, Bruchgefahr für hohe Absätze! 

Sobald wir den Legdener Bahnhof hinter uns gelassen haben und der rauschenden Dinkel ein Stück gefolgt sind, sehen wir ein altes Backsteingemäuer durch den Baumbestand schimmern: Herrschaftlich thront hier „Haus Egelborg“ über dem Fluss. Im niederländischen Renaissance-Stil erbaut, wurde die Wasserburg im 14. Jahrhundert durch Heirat zwischen den Familien von Oer und den Rittersleuten von Billerbeck erworben. Das bis heute erhaltene Herrenhaus besteht aus dem Nordflügel von 1559 mit achteckigem Treppenturm und dem später angefügten barocken Westflügel. Im19. Jahrhundert wurde die alte Vorburg durch einen Neubau ersetzt. Haus und Innenhof können leider nicht besichtigt werden, da das Gut nach wie vor von der Familie von Oer bewohnt wird – aber auch ein Blick vom Flussufer aus ist beeindruckend.

Wer noch nicht genug hat von wildromantischer Baukunst vergangener Jahrhunderte, schlendert weiter in den Ortsteil Asbeck. Kaum durch die Hunnenpforte getreten, folgt man dem steten „Klipp-klapp“ und stößt auf die alte Mühle. Erst seit kurzem, nach einer Restaurierung, dreht sich das schwere Mühlrad wieder und erinnert daran, dass hier einmal gearbeitet, geschwitzt und gemahlen wurde. Dass man daneben auch Gott gedient hat, beweist die romanische Pfarrkirche „St. Margareta“, die einst Stiftskirche war. Im 15. Jahrhundert wurde das ehemalige Augustinerinnenkloster in ein freiwilliges Stift umgewandelt, in dem blaublütige Damen unter ihresgleichen lebten, ohne an ein Keuschheitsgelübde gebunden zu sein. Dass es unter den Stiftsfräulein einiges zu beichten gab, belegt ein Besuch in der „Kemenate“: Im ehemaligen Äbtissinnenhaus befindet sich heute ein gut sortiertes Antiquitätengeschäft, das ein im Original erhaltenes Sprechgitter eines Beichtstuhls beherbergt.

Münsterland, du schönes Land – das wussten bereits die Fürstbischöfe und Grafen und ließen sich ihre Herrenhäuser, wehrhaften Trutzburgen und pittoresken Wasserschlösschen ins satte Grün des Umlands setzen. Wenn Sie sich gerne bewegen, leihen Sie sich doch ein Rad und erkunden Sie die Gegend auf der „100-Schlösser-Route“. Oder packen Sie ein Picknick ein und verbringen Sie den Sonntagnachmittag standesgerecht bei einer Kahnpartie auf Dinkel oder Düstermühle.

Sie spielen lieber Golf? Aus den Niederlanden stammt eine neue Variante, das sogenannte „Bauerngolf“: Statt mit einem Golfschläger wird mit an Stöcken befestigten „Klompen“ (Holzschuhen) gespielt. 2009 fand in Ahaus, unweit von Legden, das 1. Holzschuhgolfturnier statt, in Bocholt und Südloh kann jeder auf einem Bauerngolf-Parcour selbst einlochen.

Wem der Sinn mehr nach Tierbeobachtung steht, dem sei das Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn bei Vreden ans Herz gelegt: Im Frühjahr und Sommer tummeln sich hier jede Menge Flamingos zum Balzen und Brüten. Die freilebenden Tiere sind hauptsächlich Flüchtlinge aus Zoos und Privathaltungen, haben sich inzwischen aber bestens ans eher raue Klima angepasst.

Für alle, die mehr „Action“ brauchen, lockt im acht Kilometer entfernten Ahaus das Erlebnisbad AquAHAUS, der MOVIE Park in Bottrop-Kirchhellen ist rund 40 Autominuten entfernt. Shopping, Kultur und holländisches Flair warten bei einem Tagesausflug in die Niederlande, zum Beispiel in Winterswijk und Enschede.  

Aber warum in die Ferne schweifen,

... liegt das Gute doch so nah!

Als Gast im HOTEL & FREIZEITPARK DORF MÜNSTERLAND sind Sie bereits mittendrin im größten im Fachwerkstil erbauten Freizeitpark Deutschlands. Mittelpunkt der Anlage ist die große Festscheune, wo Sie gutes Essen samt Oldies serviert bekommen. Publikumsmagnet für das amüsierwütige Partyvolk sind der Skala Musikpark und das Brauhaus – hier rockt es am Wochenende bis in die frühen Morgenstunden. Stargäste und Shows kommen regelmäßig in der modernen Veranstaltungshalle Audimaxx auf die Bühne. Und wer in urgemütlicher Atmosphäre richtig picheln möchte, wird im Kornkasten und der Verrückten Kneipe gut versorgt. Medaillenverdächtige Cocktails mixt übrigens der Barkeeper in Le Bar Rouge und die Musikbox erinnert an einen American Diner der 50er-Jahre. Ein passendes Programm für Senioren- oder Seminargruppen gibt es eher zur Wochenmitte: Dann kann die multifunktionale Veranstaltungshalle des Audimaxx für Vorträge und Messen genutzt werden – und es geht richtig gediegen zu im Partydorf Münsterland!

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